Allgemeine Bedingungen für die Zusammenpackung (4.1.10)
4.1.10 Sondervorschriften für die Zusammenpackung 4.1.10.1 Wenn die Zusammenpackung auf Grund der Vorschriften dieses Abschnitts zugelassen ist, dürfen gefährli- che Güter mit anderen gefährlichen Gütern oder anderen Gütern in zusammengesetzten Verpackungen nach Unterabschnitt 6.1.4.21 zusammengepackt werden, vorausgesetzt, sie reagieren nicht gefährlich miteinan- der und die übrigen entsprechenden Vorschriften dieses Kapitels sind erfüllt. Bem. 1. Siehe auch Unterabschnitte 4.1.1.5 und 4.1.1.6. 2. Für radioaktive Stoffe siehe Abschnitt 4.1.9. 4.1.10.2 Mit Ausnahme der Versandstücke, die nur Güter der Klasse 1 oder nur Stoffe der Klasse 7 enthalten, darf ein Versandstück, das verschiedene zusammengepackte Güter enthält, bei Verwendung von Kisten aus Holz oder Pappe als Aussenverpackungen nicht schwerer sein als 100 kg. 4.1.10.3 Sofern eine anwendbare Sondervorschrift des Unterabschnitts 4.1.10.4 nichts anderes vorschreibt, dürfen gefährliche Güter derselben Klasse und desselben Klassifizierungscodes zusammengepackt werden. 4.1.10.4 Folgende Sondervorschriften sind, wenn sie in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte (9b) bei einer Eintragung ange- geben sind, für die Zusammenpackung der dieser Eintragung zugeordneten Güter mit anderen Gütern in einem Versandstück anwendbar:
MP 7 Darf in Mengen von höchstens 5 Liter je Innenverpackung – mit Gütern, die unter einen anderen Klassifizierungscode derselben Klasse fallen, soweit eine Zusammen- packung auch für diese Güter zugelassen ist, und/oder – mit Gütern, die den Vorschriften des ADR nicht unterliegen, in einer zusammengesetzten Verpackung nach Unterabschnitt 6.1.4.21 zusammengepackt werden, wenn sie nicht gefährlich miteinander reagieren.
Originalauszug MP7, ADR 2025 Band II, Seite 4.1-158
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Quelle: Band II · 4.1-158